Samstag, 20.6. Bundesweiter Aktionstag // Demonstration und Kundgebungen in Berlin

Juni 14, 2020 - Lesezeit: 3 Minuten
Shut down Mietenwahnsinn – sicheres Zuhause für alle!

Überall auf der Welt herrscht die Wohnungskrise. Der Immobilienmarkt versagt schon lange dabei, ausreichend bezahlbare Wohnungen, Gewerberäume, soziale und kulturelle Räume bereitzustellen. Die COVID-19-Pandemie verschärft diese Krise dramatisch. Doch selbst jetzt müssen noch Menschen auf der Straße oder in Sammelunterkünften leben. Spätestens seit der letzten Finanzkrise hat die Immobilienbranche Gewinne über Gewinne aufgehäuft. Die Rechnung haben wir Mieter*innen bezahlt. Auch jetzt sollen die Mieten weiter fließen, selbst wenn wir weniger verdienen. Mit Transferleistungen garantiert die Bundesregierung - auf Kosten der Allgemeinheit - die Mietsteigerungen der letzten Jahre. Bis Ende Juni gibt es auch einen coronabedingten Kündigungsaufschub. Aber wie sollen wir später Mietschulden zurückzahlen, wenn wir uns die Miete schon jetzt kaum leisten können? Ohne Verlängerung drohen ab Herbst erneut Zwangsräumungen und eine Verdrängungswelle. Shut down Mietenwahnsinn – sicheres Zuhause für alle! Dabei geht es nicht nur um unser Wohnen, sondern auch um unsere Läden, Kneipen, Kulturorte und sozialen Zentren, die schon jetzt um ihre Existenz fürchten. Wir fordern:
Mietschulden erlassen

Mietschuldenerlass bei Wohnraum und Kleingewerbe statt Subventionen für hohe Mieten und Finanzinvestor*innen!

Mieten senken – Gewinne umverteilen

Höchstmieten festsetzen! Krisengewinne abschöpfen und Wohnungskonzerne vergesellschaften!

Wohnungen für alle

Wohnungslose und Geflüchtete in Wohnungen unterbringen! Zwangsräumungen, Versorgungssperren und Kündigungen verhindern!

Keine Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen!

Dafür wollen wir am 20. Juni 2020 bundesweit auf die Straße gehen. Wir rufen alle Organisationen und Initiativen dazu auf, sich mit Kundgebungen und kreativen Aktionen zu beteiligen. Machen wir Druck für eine soziale Krisenlösung und gegen die fortgesetzte Umverteilung von unten nach oben! Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn mietenwahnsinn.info

Demonstrationsroute: Potsdamer Platz >> Potsdamer Straße >> Pallasstraße Bitte tragt auf der Demonstration Masken und achtet auf Abstand!

Kundgebungen mit anschliessender Anreise zur Demonstration Wedding Leopoldplatz // 12 Uhr unverwertbar.org Neukölln Hermannplatz // 12 Uhr jetzerstrecht.org

Gemeinsamer Abendabschluss Der Kiez singt zurück – Protest-Oper Reichenbergerstraße // Kreuzberg // 20 Uhr oder reboot fm 88,4 lauratibor.de

Bündnis Zwangsräumung verhindern berlin.zwangsraeumungverhindern.org zwangsraeumungverhindern@riseup.net facebook.com/zwangsraeumungverhindern twitter.com/BuendnisZRV Telefon (Mo-Fr. 10-18 Uhr): 0151 713 072 90

Zwangsräumungen verhindern ist teuer! Bitte unterstütze unsere Arbeit finanziell und spende auf das Konto: Netzwerk Selbsthilfe e.V. BIC: BEVODEBB IBAN: DE12 10090000 7403 8870 18 Verwendungszweck: Wohnen für Alle


#unteilbar: Band der Solidarität, Sonntag, 14. Juni 2020

Juni 14, 2020 - Lesezeit: ~1 Minute


Am Sonntag, den 14. Juni ab 14 Uhr organisieren wir als Teil des 
#unteilbar-Bündnisses ein „Band der Solidarität“. Unter dem Motto 
#SoGehtSolidarisch gestalten wir eine verantwortungsvolle Protestform in 
Zeiten von Pandemie und Krise. Es soll ein Zeichen gesetzt werden, die 
Kosten der Corona-Krise gerecht zu verteilen und die Weichen für eine 
Gesellschaft zu stellen, die niemanden zurücklässt.
Die Teilnehmenden vor Ort stehen auf den Straßen und halten dabei 3 
Meter Abstand zueinander, verbunden mit bunten Bändern. Es gibt größere 
Aktionen in Berlin, Chemnitz, Erfurt, Hamburg, Leipzig und Plauen.

Wir werden uns gegenseitig nicht gefährden, wir werden keine großen 
Menschenansammlungen und kein Gedränge haben, wie wir es sonst von 
Demonstrationen kennen. Und doch können wir zeigen, dass wir viele sind, 
die zusammenhalten und füreinander einstehen. Zudem gibt es eine Reihe 
von Beteiligungsmöglichkeiten von Zuhause aus, für alle, die nicht 
teilnehmen können. Und es gibt einen Video- und Audiostream aller Reden und mit Eindrücken vor Ort.


descriptum

in die Jahre gekommen...
immer noch "radikal" (radix)

Cadere!

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