Linux Install Party an der TU

- Posted in Po­ly­tech­nik by

25.10.2019 - ab 18 Uhr !

Linux Install Party an der TU

Voraussichtlich wird die Veranstaltung diesmal im Erdgeschoss des MAR -Gebäudes stattfinden

enter image description here

Replik auf die TD v. 21.09.2019

- Posted in Po­ly­tech­nik by

Replik auf die TD v. 21.09.2019 | Ein Kommentar von : Majestyx

"Dark Social" oder Digitales Bullshit Bingo.

In der TD v. 21.09.2019 wird vom Medialen Verriss der korporierten Medienindustrie von Telegram berichtet. Details, des von mir so titulierten Bullshit Bingo sind: Nazis, Russland, und Verdunklung, aber das sind meines Erachtens nach ja sowieso nur Nebenkriegsschauplätze. Oder aber bewusste Ablenkung, das sogenannte Framing. Dazu später mehr. Darauf kommt die Redakteuerin in Ihrem Kommentar ja glücklicherweise auch noch, zieht aber leider die falschen und damit gefährlichen Schlüsse daraus. Telegram ist nicht mehr "sicher". Aus einer rein technischen Perspektive. Basta. Was auch die Journalisten, die sich über Telegram vorab informieren, wissen könnten: Die Verschlüsselung, auf der dieser so titulierte "Dark Messenger" basiert, ist gebrochen. Jedem Nicht-Informatiker kann das spätestens seit den Veröffentlichungen von "The Intercept" zu den Brasilien Files bewusst sein. Telepolis schrieb schon am 30. August 2019 (1) ausführlich darüber. Es wurden dabei unter anderem Chatprotokolle aus Telegram veröffentlicht.

Unter diesem Aspekt Telegram zur Vernetzung zu empfehlen ist in meinen Augen fahrlässig. Fakt ist: Den "Big 5" im Internet, GAFAM (2) laufen die User weg. Gerade die Jüngeren sogenannten Digital Natives haben schon längst die de-zentralen Dienste für sich entdeckt. Die freien Alternativen zu Facebook,Twitter und Co. haben leider wenigen, dafür aber stetigen Zulauf. Und wenn es mal wieder ein Datenreichtum im öffentlichen Internet gibt, der es auch in die korporierte Medienindustrie schafft, wie beispielsweise die Telefonnummern von Millionen von Facebook Usern, kommt es auch mal zu Massen Migrationen in die freien Sozialen Netzwerke. Die Alternativen sind beispielsweise Mastodon (3), der freien Alternative zu Twitter. Friendica (4) sowie Diaspora (5) sind 2 Projekte, die eine freie Alternative zu Facebook bieten. Diese freien Alternativen sind schon lange aus den "technischen Kinderschuhen" gewachsen und bietet geschätzten 4-5 Millionen Menschen weltweit schon eine relativ sichere und freie Kommunikation an.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, auf den in der TD genannten Quellen zu stöbern. Aha, "Dark Social" und die anderen Buzzwords, ja der ganze Schreibstil erinnern mich doch arg an die FUD Kampagnen in der IT. Die Firma Microsoft war da wegweisend. FUD bezeichnet eine Werbestrategie. Wikipedia schreibt dazu:

"Als Fear, Uncertainty and Doubt (englisch für Furcht, Ungewissheit und Zweifel), meist abgekürzt als FUD, wird eine Werbe- oder Kommunikationsstrategie bezeichnet, die der gezielten Bekämpfung eines (in der Regel wirtschaftlichen oder politischen) Konkurrenten dient, insbesondere, wenn dieser bislang ein gutes Image hat.

Also Framing, aber auch hier wieder zentralistisch organisieren? Der ökonomisch pragmatischste Ansatz wäre dann ja, den Dienst zu kaufen und somit wieder dem eigenen Portfolio zuzuführen. Mit den bekannten Problemen. Was passieren kann, wenn man einen zentralen und fremden Server für die Oranisation von widerständigen Aktionen nutzt, hat der Arabische Frühling gezeigt. Das Kollektiv Telecomix, das damals aktive digitale Unterstützung anbot, dokumentierte Fälle, in denen vermeintliche "Freunde und Bekannte" zu Treffpunkten aufriefen, an denen dann die Polzei schon wartete. Ein weiterer Grund, Menschen zu dezentralen Systemen zu raten.

Schauen Sie nach, ob man in Ihrer Chat-App die "Chatprotokollierung" abstellen kann. Wer wirklich sicher kommunizieren will, macht das "Off the Record" OTR - Also ohne Speicherung des Gesprächsinhalts und ohne, dass man sein Adressbuch (Kontakte) für Dritte frei geben muss. Und nutzen Sie die aktuellste Verschlüsselung. Achten Sie auf Updates Ihrer Chat-Software. Wer sich selbst um diese Feinheiten kümmern möchte, kommt nicht darum herum, selbst eine Instanz solch einer frei verfügbaren Messenger Software zu nutzen. Diverse Dienstleister im Internet bieten das ja schon an. Beim Erfüllen privater Wünsche bieten lokale Linux User Groups unterstützung an. Und seit den Snowden-Leaks finden auch bundesweit sogenannte Crypto Parties statt.(6)

"If you think, technology can solve your problem, you don't understand technology and you don't understand your problem"

So sprach es einmal Bruce Schneier aus. Ja, der auch die NSA und das US Millitär in Crypro Fragen berät - In der Informatik also eine klassische Primärquelle. Wir können gesellschaftliche Probleme nicht mit (noch mehr) Technik erschlagen. Wir brauchen, nicht nur, aber auch im Digitalen wieder Räume des Vertrauens. Und diese können wir uns nur selber, ab und zu von Angesicht zu Angesicht schaffen.

Und hier nur noch kurz der Hinweis auf "Dark Social" und "DarkNet": Es gibt kein "Dark" im Internet. Das ist ein Mythos. Etabliert hat sich als Selbschutz die Maskerade, und diese geht immer vom Sender aus. Sender und Empfänger können sich auf eine Maskerade einigen und so wieder finden. Das sogenanne "DarkNet" läuft auf der TOR Software.(7) Selbst Crypto Enthusiasten geben zu, dass ab 1/3 der gesammten Rechenleistung des "DarkNet" ein Dechiffrieren der Sender möglich wird. Das die "5 Eyes" und andere über die mehrfache Rechenleistung verfügen sollte jedem Menschen klar werden, der die Budgets dieser "Dienste" auch nur annähernd kennt.

Fazit: Software ist, wie alle Werkzeuge, nur ein Mittel zum Zweck. Zentrale Lösungen werden in der Informatik als "Single Point of Failure" definiert. Was wir als Gesellschaft zum ungehinderten Austausch brauchen, sind wie immer verteilte und unterschiedliche Systeme. Worauf wir uns einigen müssen, ist das Format des Austauschs. Sichern Sie private Daten auch auf privaten Medien. Ein Backup in der Cloud ist nur so sicher wie Ihr permanenter Internet Anschluss

Hier die Tagesdosis zum Nachhöhren

LINKS: (1) https://www.heise.de/tp/features/Brasiliens-Staatsanwaelte-scherzten-ueber-Tod-von-Angehoerigen-Lulas-4510206.html (2) https://gafam.info/ (3) https://joinmastodon.org/ (4) https://friendi.ca/ (5) https://www.wikihow.com/Join-Diaspora (6) https://www.cryptoparty.in/ (7) https://www.torproject.org/

Save Frama!

- Posted in Po­ly­tech­nik by

Framasoft macht "dicht" ?!

Das Frama-Projekt, das mal mit der Intention startete das Netz zu de-google-n macht dicht!

Begründung: alle laufen zu Frama, keiner macht selbst was... Ist ja leider "Mode" geworden sich alles "vor'n Arsch tragen zu lassen". Bspw: JS/JAVA (SIC!)

Können wir das Frama Projekt noch retten? Deine Idee zählt!

Komm, mach mit im Framapad

Neoliberalyse #LOL

- Posted in Soziologie by

Ich "blätter" so durch meine LUG Mailz. Und sehe folgendes:

kennt Ihr einen Dienstleister, bei dem man ein Galaxy 3 Mini einschicken kann und die einem gegen Geld da LineageOS draufspielen?

Nee, echt jetzt?! Beschwert sich im Telepolis Artikel das es Prostituierte gibt - fordert aber nun andere auf sich für Ihn zu prostituieren?! - Freiheit ist auch nur noch "ne' Ware" für diese Mainstream (Pseudo) "Linke" #WTF

D.I.Y. !!

Global Strike am 20. September 2019

- Posted in Anarchie! by

"Allgemeine Mobilmachung" (Sic!)

Diverse Emanzipatorische Gruppen rufen zum Streik auf. Nur Neoliberale Zombies können weiter Pennen & Konsumieren...

Aufruf der FAU

Wir sehn uns, auf der Straße!

Candles4Assange

- Posted in ERROR by

Candles4Assange

Berlin: Jeden Mittwoch, Candles4Assange, zwischen 18.00 und 22:00 Uhr, nächste Termine:

  • 14.08.
  • 21.08.
  • 28.08.

Am Pariser Platz, vor der US-Botschaft.

Quelle: Nachdenkseiten

Sprache der Verdinglichung

- Posted in Frankfurter Schule by

von Tomasz Konicz

Sprache der Verdinglichung

Was für ein kometenhafter Aufstieg für ein erst kürzlich erfundenes Adjektiv! Vor wenigen Jahren war das Retortenwort „postfaktisch“ de facto unbekannt. Der deutschen Öffentlichkeit wurde es erst im Herbst dieses Jahres von Kanzlerin Angel Merkel nahe gebracht, als sie in Reaktion auf die Wahlen in Berlin von „postfaktischen Zeiten“ sprach, wie die FAZ erläuterte1.

Kurz darauf wählte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) „postfaktisch“ zum Wort des Jahres 2016[2]. Damit schlossen sich die deutschen Sprachforscher der Entscheidung ihrer englischsprachigen Kollegen von den Oxford Dictionaries an, die kurz zuvor die englische Entsprechung „post truth“ zum Word of the Year 2016 wählten. Entstanden ist das Wort erst im März 2016, als sich die Harvard-Historikerin Jill Lepore Gedanken[3] machte über den aktuellen Aufstieg des Rechtspopulismus, dessen Anhängerschaft bekanntlich ein eher lockeres Verhältnis zu Fakten pflegt.

Extern weiter lesen

Höhrbuch: Karl Marx, The Capital (in German)

- Posted in Uncategorized by

Karl Marx Karl Marx: Das Kapital, Kurzfassung aller drei Baende, 2. verb. Aufl. Kommentiert und zusammengefasst von Wal Buchenberg. VWF-Verlag Berlin. ISBN 3-89700-430-5. 485 Seiten. 25 Euro. Karl Marx: Das Kapital, Kurzfassung aller drei Baende, 2. verb. Aufl. Kommentiert und zusammengefasst von Wal Buchenberg. VWF-Verlag Berlin. ISBN 3-89700-430-5. 485 Seiten. 25 Euro. Karl Marx: Das Kapital, Kurzfassung aller drei Baende, 2. verb. Aufl. Kommentiert und zusammengefasst von Wal Buchenberg. VWF-Verlag Berlin. ISBN 3-89700-430-5. 485 Seiten. 25 Euro. Karl Marx: Das Kapital, Kurzfassung aller drei Baende, 2. verb. Aufl. Kommentiert und zusammengefasst von Wal Buchenberg. VWF-Verlag Berlin. ISBN 3-89700-430-5. 485 Seiten. 25 Euro.

FREIHANDbuch

- Posted in Philosophie by

Platon eLexika Online Es ist eine lexikalische Darstellung von Philosophen und ihren Auffassungen, philosophischen Richtungen, ausgewählten philosophischen Begriffen sowie an die Philosophie angrenzende Bereiche wie Religionen, naturwissenschaftliche Theorien usw. soweit sie für die Philosophie, von Bedeutung sind.

Manifest gegen die Arbeit: Vierte Druckauflage erschienen

- Posted in Soziologie by

Auch zwanzig Jahre nach seinem Erscheinen erfährt das Manifest gegen die Arbeit auf allen Publikationskanälen und in den verschiedensten Sprachen weiterhin ungebrochenen – und in letzter Zeit sogar wieder wachsenden – Zuspruch. Und da es trotz seiner freien Zugänglichkeit im Internet immer noch eine rege Nachfrage nach der gedruckten Fassung gibt, haben wir uns zur Veröffentlichung einer vierten Auflage entschlossen. Weil sich jedoch seit der Erstveröffentlichung im Jahr 1999 nicht nur die gesellschaftliche Situation verändert hat, sondern auch wir, die Gruppe Krisis, unser theoretisches Instrumentarium geschärft haben, ist diese Ausgabe mit einem ausführlichen Nachwort ergänzt worden, in dem wir einige Punkte aus dem Manifest in gewisser Weise aktualisieren und präzisieren.

Page 2 of 5