Smarte Stadt, gefährliche Stadt

Mit dem Durchbruch von Big Data und dem Internet der Dinge kündigt sich auch die Vermessung und Steuerung des öffentlichen Raums an. Die Digitalisierung der Städte schafft nicht nur Planbarkeit und Effizienz, sondern auch neue Kontroll– und Überwachungsinstrumente. Um eine subtile Manipulation der Gesellschaft zu verhindern, müssten aber die Bürger die Stadt kontrollieren, nicht umgekehrt.

iRights.info

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#21 Brave New Arbeitsbedingungen

Kritik an den Arbeitsbedingungen in bundesdeutschen Betrieben formuliert sich nicht selten in einer devoten Grundhaltung, die “Respekt” dafür verlangt, dass man Tag ein und Tag aus für den Reichtum anderer sich verbraucht. So auch jüngst bei den Streiks von Verd.di bei Amazon, die natürlich “ein Erfolg” waren, da sie dem Unternehmen “Respekt und Anerkennung” abtrotzen konnten für die willige Verschleißung der Belegschaft fürs Kapitalinteresse (1).

Keinort

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Weltpolitik.


Dies ist der Schluß des Komödien-Aktes:
Die Unterzeichnung des friedlichen Paktes.
Mit Handdruck und freundlichem Gelächter
Trennen sich Cambon und Kiderlen-Wächter.
So weichen die Wolken vom Horizonte.
Ein jeder nimmt, was er kriegen konnte
Und beißt hinein in den Apfel, den sauren.
Die Kosten zahlen ja doch die Mauren …
DieMänner jedoch an der Weltgeschichtsspritze
Sorgen immer für neue Witze,
Jetzt sieht man Italien den Kessel heizend,
Denn es findet die Landschaft von Tripolis reizend.
Es schlingen zu den bedenklichsten Knoten
Den Imperialismus Roms Patrioten,
Und weil die Türken nicht wollen wie jene,
Schiebt man ins Meer die Kanonenkähne.
Sie werden sich zanken und werden sich ängsten
Und finden : Mit Ehrlichkeit währt es am längsten.
Sie werden — und so wird es schließlich endigen
Einander begaunern und dann sich verständigen.
Die Kosten zahlen ja doch, die verlorenen,
Die tripolitanischen Eingeborenen.

Erich Mühsam

Aus: Der Komet
Hrsg.: Paul L. Fuhrmann
Komet-Verlag, München

Quelle

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[Dokumentation] Namibia: Germany’s African Holocaust

Text and photos: Andre Vltchek

24 September, 2014
via Greanvillepost.com

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Neoliberale Kackscheisser - heulen auch schon rum :)

Ich les’ ja ganz gerne Heise/Telepolis. Obwohl die auch ganz schön Angst vor Anarchismus haben. Jetzt bin ich wieder mal auf einen recht amüsanten Kommentar gestoßen…

Seit einiger Zeit äußern sich Leitmedien immer wieder zu der anhaltenden Kritik an der gebotenen Berichterstattung. Der Tenor lässt sich so zusammenfassen: Nur Leitmedien sind im Besitz des Monopols zur exklusiven und legitimen Deutung der politischen Wirklichkeit. Der Rezipient, der es wagt, den gebotenen Journalismus zu kritisieren, ist entweder nicht in der Lage, die Komplexität der politischen Krisen zu verstehen, er bittet um einfache und eindimensionale Erklärungsmuster, seine Kritik ist nicht fundiert, er kann nicht argumentieren und möglicherweise ist er ein Troll aus Russland.

Im Artikel geht es um die Ignoranz der “Leitmedien” - Mit der gleichen Ignoranz / Arroganz begegnet doch das “dOitsche Volk” (sic!) allen “abweichenden” Meinungen.

Alles beim alten eben…..

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