ZOMBIE-NEWS

„Freiheit ist Befreiung.“ Herbert Marcuse

Cyberpeace Now!

Mai 112018

Hallo alle,

Am 15.05. ist wieder der jährliche internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung (0)

Im Zuge dessen möchte ich euch (Interessieren) gerne mal den "Krieg im Informationsraum" (Titel einer IMI Veranstaltung in 2017) näher bringen.

Am: Do. 17.05.2018 Ort: Jugendclub eLOK Hackerspace: Linux Works (1)
Ab 20:00h

Auszug der Themenblöcke:
Die Vorwegnahme des Postfaktischen und der Strategischen Kommunikation durch die NATO
Von der Heimatfront bis ins Schlachtfeld: Die NATO im Infokrieg
Europa im Kommunikationskrieg
Social Media als Kriegsinstrument
Leaks und die Konstruktion von Wirklichkeit
Massenüberwachung, Hacking und diskursive Interventionen von Geheimdiensten
Der Informationsraum aus militärischer Sicht
Battle Management Language - Sprachlose Mythen militärischer Strukturen
Die Hybridität und Territorialität des Informationsraums der Bundeswehr
Schnittstelle zum Cyberkrieg - Der Branchenverband AFCEA
Real War and Fake News: Aleppo und Mossul
Verzerrungen in der außenpolitischen Berichterstattung - Erklärungsansätze
Die fabelhafte Welt des Malibot.


(0) http://cacn.de/index.php?controller=post&action=view&id_post=52
(1) http://www.linux-works.de/Hauptseite

 

15.05.2018 - FckWAR!

Mai 112018

Der internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung ist ein Aktionstag, der Ende der 1990er Jahre eingeführt wurde und jährlich am 15. Mai begangen wird. Die Kriegsdienstverweigerung ist die Entscheidung einer Person, nicht am Kriegsdienst seines Staates teilzunehmen. Dies war lange Zeit nur durch Desertion möglich, das meint ein „Fernbleiben von militärischen Verpflichtungen in Kriegs- oder Friedenszeiten“.


1987 erkannte die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UN) das Recht zur Verweigerung des Kriegsdienstes als internationales Menschenrecht an. Deutschland war übrigens das erste Land weltweit, das dieses Recht im Grundgesetz verankerte. Die Kriegsdienstverweigerung erhielt damit rechtlichen Vorrang gegenüber einer künftigen militärischen Landesverteidigung. Auch eine Zwangsrekrutierung von Deutschen durch die Alliierten, insbesondere durch die US-amerikanischen und britischen Streitkräfte, sollte damit ausgeschlossen oder erschwert werden. In vielen Staaten ist die Inanspruchnahme eines in der Bundesrepublik selbstverständlichen Menschenrechtes aber immer noch unzureichend geregelt. Verweigerern drohen lange Haftstrafen und gesellschaftliche Ausgrenzung.
Somit ist der internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung ein Tag, an dem man darüber nachdenken sollte, warum es für Menschen im wehrfähigen Alter nicht vorstellbar ist, Militärdienst zu leisten. Beispielsweise erklärte die israelische Kriegsdienstverweigerin Tair Kaminer bei ihrem Erscheinen im Rekrutierungsbüro am 10. Januar 2016: „Ich habe mich entschlossen, den Dienst in der israelischen Armee zu verweigern … Solange der gewaltvolle militärische Weg gegangen wird, schaffen wir eine Generation voller Hass, womit die Situation nur eskalieren wird. Wir müssen dies jetzt stoppen!“


Auch wenn die Wehrpflicht in Deutschland derzeit ausgesetzt ist und junge Männer diese Entscheidung aktuell nicht treffen müssen, sollte jeder die grausamen Begleiterscheinungen eines Krieges kennen. Neben den unzähligen Toten, Verstümmelten und Verwundeten, die ausnahmslos jeder Krieg fordert, gibt es weithin unterschätzte Folgeschäden. Ein Beispiel dazu:
Nach Aussage des US-Abgeordneten Robert Filner ist die Zahl der Vietnam-Veteranen*, die ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt haben, inzwischen höher als die Zahl der 58.000 US-Soldaten, die im Vietnamkrieg getötet wurden. Trotz eines 2007 verabschiedeten Gesetzes für vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Selbstmorden von Soldaten nach Kriegseinsätzen stieg die Selbstmordrate weiter an.
[*Veteranen = Soldaten, die einen Kriegseinsatz überlebt haben]


Angesichts dieser Zahlen wird deutlich, dass Soldaten auch nach Ende ihres Kriegsdienstes von ihren Einsätzen gezeichnet bleiben. Spätfolgen von Verwundungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen, Schuldgefühle, Alkohol und Drogen werden zu alltäglichen Begleitern von Veteranen. Jede Regierung weiß, was sie ihren Soldaten oder eingekauften Söldnern per Marschbefehl zumutet und antut. Dennoch wird dieses Opfer billigend in Kauf genommen – gerade in diesen Tagen und insbesondere von den Vereinigten Staaten von Amerika – wie derzeit in Syrien, Ukraine, Nordkorea, Jemen oder Somalia. Im Namen von Demokratie und Menschenrechten wird das höchste Menschenrecht – das Recht auf Leben – mit Füßen getreten. Ein Grund mehr, auf den Tag der Kriegsdienstverweigerung hinzuweisen, besonders in den Ländern, die Krieg nur noch aus dem Fernsehen kennen. Das entschlossene Fazit aus dem internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerung kann nur lauten: „Nein! Wir wollen keinen Krieg!“

 

Von: "Steuern" Zöllen und anderen Protektionistischen "Werkzeugen"

Mai 082018

Eine kritik der (hiesigen) Politischen Ökonomie findet nicht statt- wegen Theoriefremdheit! - Noch einer zur "freien Marktwirtschaft" ;-)

Die vielen Gesichter des Protektionismus

Protektionismus wird im Zuge der diskursiven Heraufbeschwörung der vier „Freiheiten“ des Kapitals (Waren, Kapital, Dienstleistungen, Arbeitskräfte) als Störung des kapitalistischen Wettbewerbs diffamiert. Protektionismus mache angeblich die Wachstums- und Beschäftigungseffekte zunichte und schade allen. Diese Position haben sich in den 1980er Jahren in den Zentren der Weltwirtschaft fast alle politischen Kräfte zu Eigen gemacht. Sie wischten Schutzforderungen von Arbeitern, Frauen oder Peripheriestaaten als chauvinistisch oder nationalistisch vom Tisch.

Vom Schutz für Aufstieg zum Schutz im Niedergang (Lunapark21)

Das kranke WWW: Stop using Google Web-Services

Mai 082018

Unbedingt lesen / machen! #fuckoffgoogle

Google wird weitläufig mit dem Begriff der Datenkrake assoziiert, deren Hauptinteresse in der Erhebung und Auswertung möglichst vieler Daten liegt. Nach meiner Auffassung beschreibt das Wort Datenkrake nicht annähernd Googles Omnipräsenz im Internet oder das Bestreben in all unsere Lebensbereiche vorzudringen – diese »bösartige« Ausbreitung ist eher mit einem Krebsgeschwür vergleichbar.

Weiterlesen bei kuketz-blog.de

Her mal ein Artikel

Mai 082018

(nicht nur) für's Archiv. So von wegen "freie" Marktwirtschaft (sic!) - Schade das noch immer so viele den Bullshit Ihrer HERRschaft nachbeten.....

Die moderne Tributökonomie und die Illusion der freien Märkte

Von: Fabian Scheidler
Acht Menschen besitzen heute so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Diese obszöne Konzentration von Reichtum in den Händen Weniger wird nicht, wie viele Menschen glauben, in erster Linie durch Markterfolge gesichert, sondern vor allem durch den Zugriff privater Kapitaleigner auf staatliche Umverteilungsmechanismen. Es gehörte schon immer zu den schmutzigen Geheimnissen des real exstierenden Kapitalismus, dass er mit freien Märkten sehr wenig zu tun hat und von Anfang an untrennbar mit staatlichen Herrschaftsstrukturen verflochten war. Die frühneuzeitlichen Staaten gewährten Händlern und Bankiers wie den Fuggern Monopolrechte als Gegenleistungen für Kredite, mit denen die Landesherren Söldner und Rüstungsgüter bezahlten. Nur durch diese Kredite konnten die sich neu formierenden Territorialstaaten ihre Macht aufbauen. Und nur durch die Monopole konnten die Händler und Bankiers die enorme Konzentration von Kapital in ihren Händen erreichen, ohne die der Kapitalismus undenkbar wäre. Die ersten Aktiengesellschaften des 17. Jahrhunderts waren Schöpfungen von Staaten und wurden von ihnen mit Charterbriefen, Monopolrechten und sogar militärischen Mitteln ausgestattet.[1] Bis heute sichern Staaten für private Unternehmen weltweit Handelswege und setzen Eigentumsrechte durch – oft gegen den massiven Widerstand lokaler Bevölkerungen, etwa wenn es darum geht, neue Kupferminen oder Tagebaue zu erschließen, Pipelines zu bauen oder Kleinbauern für Palmölplantagen zu vertreiben.

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