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„Freiheit ist Befreiung.“ Herbert Marcuse

#fckwar Deutschland müsse in Zukunft in der Lage sein, "die globale Ordnung aktiv mitzugestalten" - auch militärisch.

Sep 052018

GFP schreibt:

Deutschlands Wille zur Führung

Den politischen Rahmen, aus dem sich das neue "Fähigkeitsprofil" der Bundeswehr ableitet, gibt das vor etwas mehr als zwei Jahren publizierte "Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr" vor. Darin heißt es, Deutschland sei - aufbauend auf "seiner wirtschaftlichen, politischen und militärischen Bedeutung" - bestrebt, "die globale Ordnung aktiv mitzugestalten". Dabei sei man entschlossen, künftig auch "Führung zu übernehmen" (german-foreign-policy.com berichtete [1]). Den ausgreifenden weltpolitischen Anspruch, den das "Weißbuch" offensiv herausstellt, sucht Berlin seither zu realisieren. Dazu bedient es sich in wachsendem Maß auch der Bundeswehr. Um die Truppe in die Lage zu versetzen, mit größerer Schlagkraft sowohl gegen weltpolitische Rivalen wie Russland Position zu beziehen ("Landes- und Bündnisverteidigung") als auch militärische Operationen auf fremden Kontinenten durchzuführen (wie die heutigen von Mali bis Afghanistan), sind umfangreiche Maßnahmen zur Aufrüstung und zur Neuformierung der Streitkräfte geplant. In allgemeiner Form dargelegt wurden sie zunächst in der - von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am 20. Juli erlassenen - neuen "Konzeption der Bundeswehr" (KdB). Diese übersetzt "den im Weißbuch 2016 formulierten Willen Deutschlands zur Übernahme von mehr Verantwortung in der Welt in Vorgaben zum Handeln für die gesamte Bundeswehr".[2]

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