Samstag, Mai 30, 2015

Vom Nutzen des Jihad (1 +2)

Vom Nutzen des Jihad (I) 27.05.2015

DAMASKUS/BAGDAD/BERLIN (Eigener Bericht) - Die westlichen Mächte haben salafistische Organisationen im Syrien-Krieg gezielt gestützt und die Gründung des “Islamischen Staats” (IS) im Kampf gegen die Assad-Regierung vollauf bewusst in Kauf genommen. Dies geht aus einem deklassifizierten Papier des US-Militärgeheimdiensts DIA (”Defense Intelligence Agency”) hervor, das vergangene Woche veröffentlicht worden ist. Demnach hielt die DIA im August 2012 nicht nur die Errichtung eines “salafistischen Fürstentums” in Ostsyrien für denkbar, das von den westlichen Mächten, Saudi-Arabien und der Türkei sogar gewünscht werde. Der Geheimdienst rechnete auch damit, dass über die syrisch-irakische Grenze hinweg ein “Islamischer Staat” entstehen könne - mit “schrecklichen Konsequenzen”, wie es in dem stark zensierten DIA-Papier heißt. Ungeachtet der drohenden Gefahren drang auch die Bundesregierung im Sommer und im Herbst 2012 energisch auf Assads Sturz - und sprach sich dabei ausführlich mit Saudi-Arabien ab, dem maßgeblichen Förderer salafistischer und jihadistischer Milizen, darunter der IS. Die zugrundeliegende Strategie ist Jahre älter als der Syrien-Krieg; ihr folgt der Westen bis heute.

Die Hauptkräfte des Aufstands

Wie das kürzlich deklassifizierte DIA-Dokument bestätigt, ist sich die US-Spionage - und mit ihr die US-Administration sowie mutmaßlich auch die Regierungen anderer führender NATO-Staaten - über den starken Einfluss von Salafisten und Jihadisten im Syrien-Krieg schon im Sommer 2012 vollauf im Klaren gewesen. “Im Innern haben die Ereignisse eine klar konfessionelle Richtung eingeschlagen”, heißt es in dem siebenseitigen Schriftstück über die Lage im Land: “Die Salafisten, die Muslimbruderschaft und Al Qaida im Irak sind die Hauptkräfte, die den Aufstand in Syrien antreiben”.[1] Al Qaida im Irak habe “die syrische Opposition von Anfang an unterstützt”, um einen Religionskrieg gegen die alawitische Assad-Regierung anzuzetteln, heißt es weiter. Es sei durchaus möglich, dass “im östlichen Syrien (Hasaka und Deir ez-Zor)” in absehbarer Zeit “ein erklärtes oder nicht erklärtes salafistisches Fürstentum gegründet” werde. Tatsächlich rief der heutige selbsternannte Kalif Abu Bakr al Baghdadi im April 2013 im Osten Syriens den “Islamischen Staat in Syrien” aus.

Ein salafistisches Fürstentum

Die Gründung eines “salafistischen Fürstentums” sei nun “genau, was die Mächte wollen, die die Opposition unterstützen”, urteilten im August 2012 die DIA-Autoren.[2] Hintergrund war demnach der Machtkampf des Westens gegen Iran, die Hauptmacht des schiitischen Islam. Assads Regierung werde von den Unterstützern der syrischen Opposition - vom “Westen, den (arabischen, d. Red.) Golfstaaten und der Türkei” - als Verbündeter Teherans betrachtet, “als strategische Tiefe der schiitischen Expansion”, erläutern die DIA-Autoren. Ein “salafistisches Fürstentum” in Ostsyrien werde helfen, “das syrische Regime zu isolieren” und die “schiitische Expansion” zurückzudrängen. Seine Gründung liege deshalb im Interesse der westlichen Staaten. In der Tat hat die brutale Gewaltherrschaft des “Islamischen Staats in Syrien” (german-foreign-policy.com berichtete [3]) bis Mitte 2014 im Westen keinerlei Reaktionen hervorgerufen - auch nicht in Berlin.
Schreckliche Konsequenzen

Dabei ist sich der Westen, wie das DIA-Dokument zeigt, über die Risiken vollauf im Klaren gewesen. Man wisse, dass die Bevölkerung Ostsyriens zu derjenigen des angrenzenden Westirak enge Stammesbeziehungen unterhalte, heißt es in dem Schriftstück; auch sei bekannt, dass religiöse Kräfte im Westirak nach Beginn des syrischen Aufstands dazu aufgerufen hätten, die Sunniten im Nachbarland bei ihren Kämpfen zu unterstützen. Eine “Verschlechterung der Lage” könne nun zu “schrecklichen Konsequenzen für die Situation im Irak” führen, schrieben die DIA-Autoren: Die aufgeheizte Stimmung einige die Bevölkerungen Ostsyriens und des Westirak - und schaffe damit “eine ideale Atmosphäre für Al Qaida im Irak”, um in ihre alten Hochburgen Mossul und Ramadi zurückzukehren. Letzten Endes könne dies in die Gründung eines “Islamischen Staats” münden, der Ostsyrien und den Westirak zusammenschließe, warnte die DIA: “eine ernste Gefahr für die Einheit des Irak und den Schutz seines Territoriums”. Zu den “schrecklichen Konsequenzen” zählte der Geheimdienst auch die erwartete Sammlung “terroristischer Elemente aus der gesamten Arabischen Welt im Irak”.[4]
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RMS über Korruption

Für mich ist die Korruptheit einer Organisation nicht darauf begrenzt, wenn jemand heimlich Bestechungsgeld annimmt, sondern wenn die Organisation selbst Geld von bestimmten Parteien nimmt und dann anfängt, diesen Parteien auf eine Weise zu dienen, die der Gesellschaft schadet. Das heißt Korruption. Korruption ist sehr verbreitet in vermeintlich demokratisch regierten Staaten.

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Donnerstag, Mai 28, 2015

Rechtsanwälte und Bürger demonstrieren am 30.05.2015 vor dem Bundeskanzleramt gegen Totalüberwachung

Prominente Redner zu Gast / persönliches Grußwort von Edward Snowden / Motto: „Frau Merkel: Aussitzen ist Beihilfe!“

Dienstag, Mai 19, 2015

mit “Eltern” unterwegs im S0cialp0rn!

ich bin ja selber ein Eltern-Teil. Aber irgendwie ein ganz komischer?! (Liegt vill. daran das ich “zuviel kiffe” - den in breiten Köpfen ist ja bekanntlich mehr platz zum Denken)

Heute morgen beim “RSS durchblättern” fällt mir ein TP Beitrag auf. Eltern fordern Benehmen als Pflichtschulfach. OK, Quelle ist Junges Regieren (lassen!) - Die sogenannten Hubschrauber Eltern scheinen das ja nicht zu sein die so was (angeblich) fordern. Aber das “Problem” begleitet mich schon etwas länger. Als ich in der Kita unserers Kindes den Vorschlag machte einen Edubuntu PC zu spendieren damit die Kiddys mal langsam an die Kiste heran gelassen werden können gab es als Antwort: “Die (kinder) müssen erst mal (wieder?!) Soziale Kompetenz “lernen”. Aha, da kommt mensch also als Soziales Wesen auf die Welt und bekommt das bis zur Kita locker wieder von den Eltern abtrainiert. Wie dieses Training abläuft hab ich ht. in der Ubahn mitbekommen.

Ich bin mit meinem Kind, das heute auf Grund von Abi-Prüfungen Schulfrei hat, zum Alex gefahren. In der Bahn ein Eltern Paar mit Kinderwagen. Vater liest auf dem “Smartfon” und spricht mit Muttern. Kind im Kinderwagen hat nen Papp-Schoko-geschmacksverstärker-Zuckerschock Ding. Ich lächle dem kleenen zu. Und die “Eltern” die sich lieber mit Ihrem Gadget “beschäftigen” als mit Ihrem Kind gucken mich auch noch Doof an…. Und das sind dann die “Eltern” die forden das die Schule Ihren Sozial verwahlosten Neoliberalen Charaktermasken zu (funktionierenden) “menschen” zurecht rückt.

Ich kann gar nicht so viel Kiffen wie Ihr mich ankotzt! ;)

ich mein ja nur….

Montag, Mai 18, 2015

GFP: Die neue deutsche Arroganz

BERLIN/WASHINGTON/WIEN (Eigener Bericht) - Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat in Kooperation mit dem US-Militärgeheimdienst NSA massenhaft E-Mails aus Österreich sowie aus Luxemburg und der Tschechichen Republik abgefangen und gespeichert. Dies geht aus einer internen E-Mail eines für die Zusammenarbeit mit Geheimdienst und Polizei zuständigen Mitarbeiters der Deutschen Telekom AG hervor, die der österreichische Nationalratsabgeordnete Peter Pilz veröffentlicht hat. Demnach hat der BND von der Telekom schon Anfang Februar 2005 grünes Licht für den Zugriff auf eine Glasfaserleitung erhalten, über die die Internetkommunikation zwischen Luxemburg einerseits und Österreich sowie zahlreichen weiteren Staaten andererseits läuft. Damals lag die Zuständigkeit für den BND in letzter Instanz bei Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier (SPD). Betroffen war laut Berichten auch Österreichs Inlandsgeheimdienst. Wer Kenntnis über dessen Kommunikation habe, wisse “fast alles über das politische Leben in dieser Republik”, urteilt Pilz. Ernsthafte Proteste der betroffenen Regierungen bleiben in der deutsch dominierten EU bisher aus. Die Bundesregierung hingegen setzt die technologische Aufrüstung des BND fort, die die deutsche Spionage letztlich “auf Augenhöhe” mit der NSA bringen soll - auch im Internet.

Also ich bin ja der Meinug das “die alle” die Fresse halten weil Sie 9/11 als NATO “Partner” erleben….

Weiterlesen bei GFP …

Motto

Es gibt nur noch eine Sache, die du verstehen solltest.

Ich habe mich selbst das Nähen, das Kochen, das Klempnern
und das Schreinern gelehrt, ich kann mir sogar bei Bedarf
selbst auf die Schulter klopfen, nur damit ich niemanden um
etwas bitten muss.

Es gibt nichts, das ich von irgendjemandem brauche, außer
Liebe und Respekt, und wer mir diese beiden Sachen nicht
geben kann, hat keinen Platz in meinem Leben.”

Administration