Samstag, September 27, 2014

„Kunst frisst Geld – Geld frisst Kunst“

Die Originalität eines Kunstwerkes, auch hier kann man sich auf Giorgio Agamben beziehen, hat nichts mit einer „Alleinstellung“ zu tun, die, wie eine Ware auf dem Markt von sich behaupten muss, sie unterscheide sich von allem anderen in der gleichen Waren- und Preisklasse, sondern sie ergibt sich aus der Beziehung zum Ursprung, dem origin. Daher können ohne weiteres Kunstwerke einander ähnlich sein, und trotzdem gleiche Originalität aufweisen. (Dass zwei ähnliche Kunstwerke von verschiedenen Künstlern dennoch unterscheidbar sind, anhand einer Handschrift, versteht sich von selbst.) Durch die Ökonomisierung aber hat eben diese Originalität einen Wechsel erfahren: Originalität wird nicht mehr durch die Beziehung zum ursprünglichen Prozess bestimmt, sondern, weil Ökonomisierung vor allem Wettbewerb bedeutet, dadurch, dass ein Künstler etwas macht, was „garantiert“ kein anderer Künstler oder keine andere Künstlerin macht. Künstler, die zueinander nicht nur in einem Leistungs- und Marktwettbewerb stehen, sondern auch in einem der Originalität im Sinne der Warenästhetik, sind gezwungen, sich von ihren Ursprüngen zu entfernen. Die Originalität verwandelt sich in ein bloßes Originell-Sein, was der Performance im Entertainment entspricht.

Dieser Originalitätswettbewerb aber hindert die Kunst, nach langfristigeren Zielen zu suchen. Mehr noch: Er hindert sie daran, ein Bewusstsein über die eigene Originalität hinaus zu entwickeln. Es hindert sie daran, ihren Verlust an Poesie zu erkennen.

Das Schönste an Deutschland ist die Autobahn

Anarchokommunistische Klassiker: Errico Malatesta (1)

Malatesta (1891) zufolge gibt es zwei Arten von Unterdrückung, politische und wirtschaftliche. Politische Unterdrückung basiert auf Gewalt oder deren Androhung: wer nicht tut, was ich sage, oder wer gegen meine Gesetze verstößt, der oder dem drohen Verhaftung und Gefängnis (oder Schlimmeres).

Weiterlesen bei Keimform

Mittwoch, September 24, 2014

re-education, oder wie Momo schreibt: “Die Wiederherstellung der Ordnung: Exkludieren, tolerieren, umerziehen”

Ich persönlich bin ja der Meinung das die “Massenmedien” dieses Spiel nicht zufällig (mit)spielen…. Sagt der Fürst zum Pfaffen: “Halt’ du Sie Dumm, ich halt’ sie Arm” Das was die Religon früher machte - übernehmen heute “die Medien” ….

Es wird hierzulande gar nicht verstanden, was ein Konflikt ist, weil sowieso die “Mitte” auf Dominanz setzt und Konflikte nur Unruhe erzeugen, die in eine “Wiederherstellung der Ordnung” überführt werden müssen.

Momo rules!

Freitag, September 19, 2014

Macht das Internet den Kapitalismus “kaputt” ?!

Schön wär’s !!!

Ich glaube da nicht dran. - Aber, ich finde es gut das dass Thema nun auch so langsam bei den sich Links fühlenden angekommen ist ;) Ich habe ja hier auch auf den Artikel Das Internet zwischen Fortschrittspotentialen und Destruktivkraft verlinkt. Jetzt kommt noch ein Artikel aus dem ND dazu. Das Internet der Dinge wird dem Kapitalismus den Todesstoß versetzen – meint der Ökonom Jeremy Rifkin

In den Kommentaren beim ND wird dann noch auf einen anderen Artikel im Blättchen verwiesen.

Aber, keiner berücksichtigt den Spruch des Ital. Philosophen Errico Malatesta der da lautet: “Bevor wir eine Materiele Revolotion bekommen, brauchen wir erst mal eine Moralische Revolution” (rivolta morale)

Der olle Birne, aka Bimbeskanzler Kohl hat das auch mal über Europa behauptet. Vor der Währungs- braucht es eine Politische- Union. Komisch die Neocon’s ham’s geschnallt. Aber die Linke scheut das wie der Teufel das Weihwasser. Ich forde die “Moralische Revo” ja schon lange. Und bekomme immer wieder digital was auf die Fresse gehauen.

“Die Kapitalisten” (Ideeler, Gesamt-K) wird sich seinen Sandkasten nicht so einfach wegnehmen oder gar “verotten” lassen. Die werden sich mit Waffen (Gewalt, wieder mal!) “wehren” - Und bei der konstitution der beHERRschten Gesellschaft (Socialp0rn!) werden die auch ganz viiieeele Sockenpuppen dafür bekommen….

#ISIS
#NSA
#BND
#BAKS

to be continued…..

Good Night & Good Luck!

faschismustheorie.de

Neu seit dem 15. September 2014 unter [http://faschismustheorie.de/?page_id=281]“Vermischtes”[/url]: Ein Diskussionsbeitrag zu linken Illusionen über den Putinschen Bonapartismus (zuerst erschienen in der “antifa”, dem Magazin der VVN-BdA).

Motto

Es gibt nur noch eine Sache, die du verstehen solltest.

Ich habe mich selbst das Nähen, das Kochen, das Klempnern
und das Schreinern gelehrt, ich kann mir sogar bei Bedarf
selbst auf die Schulter klopfen, nur damit ich niemanden um
etwas bitten muss.

Es gibt nichts, das ich von irgendjemandem brauche, außer
Liebe und Respekt, und wer mir diese beiden Sachen nicht
geben kann, hat keinen Platz in meinem Leben.”

Administration