Donnerstag, Dezember 25, 2014

Die Macht der (Meta)Daten

Bei der Abschlusskundgebung der “Freiheit statt Angst”-Demo Ende August in Berlin wurde das Thema am Ende doch noch, wenn auch beiläufig, angesprochen: Ein Vertreter von Amnesty International empörte sich darüber, dass allein auf Basis von Verbindungsdaten Drohneneinsätze in Ländern wie Pakistan, Somalia oder dem Jemen geflogen und “gezielte Tötungen” durchgeführt werden. Ein Aspekt, der im Kontext der Totalüberwachung von NSA & Co bislang gern übersehen wird. Denn im Zentrum der Diskussion über die digitale Durchleuchtung der Gesellschaft steht die Verteidigung des Rechts auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung. Der ehemalige Chef von NSA und CIA, Michael Hayden, bestätigte aber im vergangenen April im Rahmen einer Veranstaltung in Baltimore, was bis dahin nur gemutmaßt wurde: “Wir töten auf Basis von Metadaten!” Der Hintergrund: Werden die Meta- bzw. Verbindungsdaten über einen längeren Zeitraum gezielt ausgewertet, lassen sich präzise Persönlichkeitsprofile erstellen, die “alles” über einen Menschen erzählen, so dass die Inhalte von Kommunikation (z.B. in Telefongesprächen, Emails) praktisch irrelevant werden.

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Motto

Es gibt nur noch eine Sache, die du verstehen solltest.

Ich habe mich selbst das Nähen, das Kochen, das Klempnern
und das Schreinern gelehrt, ich kann mir sogar bei Bedarf
selbst auf die Schulter klopfen, nur damit ich niemanden um
etwas bitten muss.

Es gibt nichts, das ich von irgendjemandem brauche, außer
Liebe und Respekt, und wer mir diese beiden Sachen nicht
geben kann, hat keinen Platz in meinem Leben.”

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