Montag, Juni 20, 2016

Tschechischer anarchistischer Gefangener Martin Ignačák seit dem 9. Juni im Hungerstreik!

Ende April 2015 begann der tschechische Staat einen Angriff bisher ungekannten Ausmaßes gegen die anarchistische Bewegung. Im Rahmen der sogenannten „Operation Fenix“ wurden mehrere Wohnungen und Bewegungsräume gestürmt und durchsucht, Server, Computer, Datenträger und Telefone beschlagnahmt und 11 Personen festgenommen. Anfang Mai 2015 wurde dann das besetzte Haus Cibulka in Prag geräumt und Ende Juni 2015 der russische Anarchist Igor festgenommen. Später stellte sich heraus, dass der ganze Terrorismus-Fall von mindestens zwei V-Männern, die der tschechische Staat in die anarchistische Bewegung eingeschleust hatte, fabriziert worden war.

Von den Fenix Vier, die für mehrere Monate in U-Haft gesteckt wurden, befindet sich nur noch Martin hinter Gittern. Petr, Aleš und Igor sind in der Zwischenzeit entlassen worden. Vor anderthalb Wochen, am 9. Juni 2016, entschied das Gericht, die bereits 14monatige Untersuchungshaft von Martin noch einmal zu verlängern. Die Verlängerung der U-Haft stellt jedoch nur den Gipfel des Eisbergs dar. Der tschechische Staat wendet seit Monaten zahlreiche Mittel an, um Martin zu brechen: Verweigerung veganer Ernährung im Knast, die vollzugstypischen Schikanen und Sippenhaft-Maßnehmen, d.h. die Verfolgung und Überwachung seines persönlichen und familiären Umfelds.

Deswegen hat Martin am 9. Juni 2016 einen Hungerstreik begonnen. Er fordert seine Freiheit und eine Ende der staatlichen Verfolgung seines Umfelds.

Das tschechische Anarchistische Schwarze Kreuz und das Anti-Fenix-Kollektiv rufen zu internationaler Solidarität mit Martin auf. Organisiert Solidaritätsaktionen, am besten in der Nähe von Vertretungen des tschechischen Staats, und schreibt Martin Briefe! Er kann nicht gut Englisch, freut sich aber über jedes Zeichen der Solidarität.

Martin Ignačák 10.8.1986
V.V. Praha – Pankrác
P.O.BOX – 5
Praha 4
140 57
Czech Republic

Weitere Infos unter:

https://anarchistblackcross.cz/

https://antifenix.noblogs.org/

Quelle: http://abcj.blackblogs.org/2016/06/19/martin-ignacak-im-hungerstreik

Donnerstag, Juni 16, 2016

Theory Without Borders

Theory Without Borders is a project focused on promoting anarchist texts, theory, and analysis through translating texts into English in order to give their original authors a platform to access a larger audience. The anti-authoritarian left is an important voice that is often ignored or misrepresented within mainstream media, even if it is a major influence behind many contemporary global movements such as Occupy or Rojava.

We want to tear down the walls that stand in the way of global solidarity, allowing anarchists from around the world to be heard outside of the ever-present language barriers. This will both allow for greater dialogue within the global anarchist movement as well as helping give local groups an outsiders perspective on their unique situation. We also want to help spread news of movements that are often overlooked because they lack the language skills to spread awareness of the issues they face and so are unheard of outside of their locality.

Anybody that wants to help translate is welcome to contact us and be a part of the project.

Grenzenlos prekär in der Crowd (die Linke)

#warstartshere - die NATO erklärt den Cyberwar

Kapitalismus hat keine Krise, Kapitalismus ist die Krise.
Und dazu gehört auch die ewige Leier vom “Krieg der einfach so passiert(e)” - An Schulen gibt’s wie immer die “unnützen” Infos vom Prager Fenstersturz u.ä. AusbOItung neuer “Länder”, Zerstören und wieder Aufbauen (mit Geld, Waffen, Benzin) als Kriegsgründe, neee blß nicht!

Hey, jetzt gibtz noch eine #digital oben drauf. #cyberwar is NOW! (NATO say)

BTW: Erinnerst sich noch jemensch an das Atributions-Problem im Cyberspace?! - Ich “spoofe” eine IP Adresse aus China und greife damit die USA oder $NAZION an. Die Ami’s (Millitär) zeigt euch die Logfiles und sacht: Guck, die Gelben ham uns Angegriffen…

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Donnerstag, Mai 19, 2016

With Call-a-Spy, we bring civilians to eye level with their surveillors.

We live in a world of wonders: on one hand, we are so individualised, that we are almost disconnected from one another. On the other, we are constantly being surveilled by the very smartphones in our pockets, sharing our deepest intimacies with global institutions like the NSA, DHS or any domestic secret service of your choice, supported by Companies like Google or Samsung. But what is this one-way connection we have with our little spies in the pockets? What does it do with our collective identities, if we have no access to the people who can read our private life at any given moment?

Call-a-Spy

Motto

Es gibt nur noch eine Sache, die du verstehen solltest.

Ich habe mich selbst das Nähen, das Kochen, das Klempnern
und das Schreinern gelehrt, ich kann mir sogar bei Bedarf
selbst auf die Schulter klopfen, nur damit ich niemanden um
etwas bitten muss.

Es gibt nichts, das ich von irgendjemandem brauche, außer
Liebe und Respekt, und wer mir diese beiden Sachen nicht
geben kann, hat keinen Platz in meinem Leben.”

Administration