Dienstag, Juli 19, 2016

Sie würden ja gerne mehr Handelskrieg führen, aber …

Umkämpfter Zukunftsmarkt
12.07.2016
BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit einer heute in Berlin stattfindenden Konferenz versucht die EU deutsch-europäischen Konzernen bessere Ausgangspositionen auf dem Feld der Industrie 4.0 zu verschaffen. Deutsche Unternehmen hatten dort lange Zeit eine Vorreiterrolle inne und bereits einen wichtigen Standard für zukunftsträchtige “Smart Factory”-Anwendungen (”RAMI”) entwickelt. Allerdings holten IT-Konzerne aus den Vereinigten Staaten bald auf und schufen sich eine alternative Kompatibilitätsarchitektur (”IIRA”). Die vor allem dem produzierenden Gewerbe angehörenden deutschen Firmen fürchteten deshalb, zur verlängerten Werkbank der US-amerikanischen Internet-Riesen zu werden. Trotzdem ließen sie es aus Sorge um ihre Geschäfte in den Vereinigten Staaten nicht auf einen Handelskrieg um Industrienormen ankommen. Stattdessen vereinbarten die deutsche “Plattform Industrie 4.0” und ihr US-Pendant “Industrial Internet Consortium” eine Zusammenarbeit. Aus ähnlich gelagerten ökonomischen Gründen kam es letztendlich auch nicht zu einem Konflit mit China, als das in Beijiao ansässige Unternehmen Midea jüngst beim Augsburger “Industrie 4.0”-Anbieter Kuka einstieg.

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mit “Geld” in die “Geldlose” Gesellschaft ?!

… ob das funzt ist (noch) nicht ausdiskutiert. Aber für mich vorstellbar. Übergangsweise auch gerne mehrere Verrechnungseinheiten parallel. Wir haben ja genügend Rechenpower auf jedem “Smart”fon. ;)

Einige Banken setzen ja schon auf Bit- coin/chain … Schaut euch das mal an: Hier ist ein guter Artikel zum Einstieg

The DAO, Smart Contracts and the Bulletproof Blockchain
In April of this year, in an explosion of hype, the DAO (Decentralized Autonomous Organization) set a record for crowdfunding. It raised 150 million enthusiastic dollars. That was a mighty wad of cash riding on a little more than a business concept, but that’s the kind of cookie that gets baked in the virtual world of the blockchain. To understand the DAO and its collapse, we first need to understand the blockchain. Let’s dig into this, beginning with what makes the blockchain special.

Sonntag, März 27, 2016

Sanktionsfrei (Herrschaftskonform, aber naja….)

“Sanktionsfrei” ist ein Projekt, welches es sich zum Ziel gesetzt hat, die Sanktionen, die gegen “Hartz IV”-EmpfängerInnen verhängt werden, abzuschaffen. Da Hartz IV ein Existenz_minimum_ darstellt, ist es menschenunwürdig den EmpfängerInnen dieses Minimum durch Sanktionen bis zu 100% zu streichen!

Das Projekt will auf diese Praxis aufmerksam machen und Betroffenen auf verschiedenste Arten Unterstützung und Hilfe leisten.
Denn wie sie auf ihrer Webseite richtig beschreiben: “Ein Existenzminimum muss ein Existenzminimum bleiben.”

Jedoch benötigen sie dazu Spenden. Die Crowdfunding-Kampagne[2] läuft nur noch 5 Tage und mit eurer Hilfe bekommen wir auch noch das letzte Geld zusammen!!

Wie ihr spenden könnt:

Entweder ihr geht auf deren Startnext-Seite[2] oder ihr spendet direkt

Kontoinhaber: Sanktionsfrei n.e.V.
Konto-Nr: 1181458700
Bankleitzahl: 43060967
Bank: GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE53 4306 0967 1181 4587 00
BIC: GENODEM1GLS
Betreff: Spende

oder ihr spendet per SMS[3]:

Einfach eine SMS an 81190
mit “sanktionsfrei3” (3€)
oder “sanktionsfrei10” (10€).

Hier sind noch zwei Links: Warum Sanktionen uns alle etwas angehen[4]
und wieso Jobcenter eigentlich nicht Sanktionieren dürfen sollten[5].

———-
[1] https://sanktionsfrei.de/
[2] https://www.startnext.com/sanktionsfrei
[3] https://twitter.com/sanktionsfrei/status/712984030325710852
[4] https://www.youtube.com/watch?v=xzV73RWpNi8
[5] https://www.youtube.com/watch?v=gV6zLzlogew

Danke Erik für den Hinweis/Link!

da sach’ nochmal eine/r was von freyer geseilschaft

fau.jpg Pressemitteilung der FAU Berlin, 24. März 2016

Einstweilige Verfügung gegen Basisgewerkschaft FAU Berlin

Gegen die FAU Berlin ist erneut eine einstweilige Verfügung in Kraft getreten. Die Gewerkschaft hatte öffentlich von einem Gastronomiebetrieb die Zahlung ausstehender Löhne gefordert. Unter Androhung einer Strafzahlung bei Zuwiderhandlung von bis zu 250.000 Euro, oder ersatzweiser Haft von bis zu 6 Monaten für die amtierenden SekretärInnen der FAU Berlin, ist ihr das nun bis auf weiteres untersagt. Das Muster ist bekannt: Die Gewerkschaft soll mundtot und damit weitestgehend handlungsunfähig gemacht werden. Insbesondere kleine Gewerkschaften können auf diese Weise zeitweise daran gehindert werden, für die Rechte
ihrer Mitglieder zu kämpfen.

Im aktuellen Fall geht es um mehr als 1.000 Euro Nachzahlungen von Urlaubsentgelt und Lohn durch ein Gastro-Unternehmen am Hackeschen Markt. Leider ist, nach Beobachtungen der FAU Berlin, die Unterschlagung erworbener Ansprüche von Arbeitenden kein Einzelfall – besonders in der Gastronomie. Viele Lohnabhängige nehmen diese Praxis hin. Doch auch wenn sie sich wehren, sehen sie sich einem für langwierige Arbeitskämpfe finanziell besser ausgestatteten Unternehmen gegenüber. Die FAU Berlin
kämpft für die Rechte der Arbeitenden und für das Recht, sich gewerkschaftlich zu organisieren und ein kampffähiges Gegengewicht zu schaffen.

„Nur organisiert haben wir die Chance, unsere Rechte wahrzunehmen. Da Unternehmen von unserer Arbeit profitieren, werden sie in den seltensten Fällen freiwillig unsere Löhne erhöhen oder Mitsprachrechte ausbauen,“ sagt Jana König, Gewerkschaftssekretärin der FAU Berlin.

Bereits im Fall der Mall of Berlin wurde die Forderung der FAU Berlin, die rumänischen Bauarbeiter für ihre Arbeit auch zu entlohnen, mit einer einstweiligen Verfügung beantwortet. Dessen ungeachtet bekam in den späteren Verfahren ein Teil der Arbeiter vor Gericht bereits Recht; weitere Verfahren laufen noch. „Der Vorteil einer einstweiligen Verfügung für die Unternehmensseite ist, dass weder die Gegenseite gehört werden muss, noch Tatsachenbehauptungen geprüft werden müssen. Am Ende ist entscheidend, ob die Gewerkschaft sich den Verstoß gegen die Verfügung leisten könnte, was ihre Handlungsmöglichkeiten radikal einschränkt. Deshalb ist diese Praxis ein Angriff auf Gewerkschaftsfreiheit“, sagt Markus Weise,
Allgemeiner Sekretär der FAU Berlin.

Im Fall der Gastwirtschaft hatte die FAU Berlin das Unternehmen durch Briefe, Anrufe und Kundgebungen aufgefordert, seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen und das Gewerkschaftsmitglied auszuzahlen. Auch unter der Drohung einer Geldstrafe oder eines Gefängnisaufenthaltes wird die FAU Berlin von diesen berechtigten Forderungen nicht zurücktreten.
____________________________________
Pressesekretariat der FAU Berlin
Grüntaler Straße 24 | 13357 Berlin
faub-presse@fau.org
Tel: 030-287 008 04
berlin.fau.org/presse

Mittwoch, Februar 10, 2016

wozu sind Kriege da?

na, Kriege, um wie immer vom (strukturellen) “Versagen” des Kapitalismus ab zu lenken.. achtung, flassbeck so: “am doitschen wesen soll wieder mal die welt genessen…”

Good Night and Good Luck

Motto

Es gibt nur noch eine Sache, die du verstehen solltest.

Ich habe mich selbst das Nähen, das Kochen, das Klempnern
und das Schreinern gelehrt, ich kann mir sogar bei Bedarf
selbst auf die Schulter klopfen, nur damit ich niemanden um
etwas bitten muss.

Es gibt nichts, das ich von irgendjemandem brauche, außer
Liebe und Respekt, und wer mir diese beiden Sachen nicht
geben kann, hat keinen Platz in meinem Leben.”

Administration