Montag, Februar 8, 2016

mhm, wer hat da wohl “die Hosen” an?

Newsletter vom 08.02.2016 - Portugal unter Kuratel

LISSABON/BRÜSSEL/BERLIN (Eigener Bericht) - Die EU übt massiven Druck auf die neue portugiesische Regierung aus, um eine Abkehr vom Austeritätskurs zu verhindern. Den Haushaltsentwurf, mit dem Premierminister António Costa ein Ende der Kürzungspolitik einleiten
wollte, genehmigte die Europäische Kommission am vergangenen Freitag nur unter Auflagen. Bereits für das Frühjahr setzte Brüssel eine erneute Überprüfung an. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel drängte bei ihrem Treffen mit Costa am Tag der Kommissionsentscheidung auf eine Fortsetzung der Sparpolitik seines Vorgängers Pedro Passos Coelho. Mächtige Finanzmarkt-Akteure, darunter insbesondere die Commerzbank, stellen sich dem demokratisch gewählten Premierminister ebenfalls in den Weg. Der sozialistischen Minderheitsregierung, die sich im Parlament von kleineren linken Parteien stützen lässt, steht eine
schwere Belastungsprobe bevor.

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Ach, und wenn die Menschen nicht “spuren”, dann bekommen Sie eben mal eben den Virtuellen Geldhahn (Geldautomaten) abgestellt. So als Druckmittel. Siehe Griechenland.

Na klar, alles nur noch Virtuell (Bitcoin) und dann die Macht den “Herrschaften” auch noch vor die Füße schmeissen. Fiat Money

erbärmlich!

Freitag, Februar 5, 2016

Lesen gegen Überwachung in Berlin (am 9.Februar)

cs0.jpeg am 09. Februar findet bei dir in der Nähe eine Lesung gegen Überwachung statt. Anlässlich des Safer Internet Day haben bundesweit viele Menschen Lesungen organisiert. Ziel ist, sich kennenzulernen und durch das Lesen von überwachungskritischen Texten ins Gespräch zu kommen. Eine prima Gelegenheit also, Leute in deiner Umgebung kennenzulernen, die sich auch für das Thema interessieren.

Geh doch einfach dort vorbei. Und bring deinen Lieblingstext zum Thema mit. wenn es passt, darfst du ihn auch vorlesen.
Weitere Infos unter Lesen gg Überwachung

19 Uhr, Reinickendorf
Piratenpartei Bürgertreff Reinickendorf, Trettachzeile 3, Berlin
(Veranstalterin: Piratenpartei Bürgertreff Reinickendorf)

19 Uhr, Kreuzberg
Sarottihöfe (Frühstücksraum), Mehringdamm 53-57, Berlin
(Veranstalter: Digitalcourage e.V.)

Falls du dich schon etwas einlesen möchtest, findest du hier einen Reader mit passenden Textpassagen.

Montag, Januar 18, 2016

Plötzlich plappern Anna und Arthur

Seit Jahren betreiben wir Server und Kommunikationsdienste für linke Gruppen, geben wir uns alle Mühe, die Server sicher zu halten, wehren wir – mit unterschiedlichen Mitteln – Anfragen von Behörden zu irgendwelchen Daten ab. Kurz: Wir versuchen im kapitalistischen Internet eine emanzipatorische Basis der Kommunikation zu bieten. Seitdem auch viele Linke Facebook „nutzen“ (oder Facebook viele Linke nutzt), sind wir jedoch verunsichert: Vielen scheint es nun nicht mehr darum zu gehen, einerseits das Internet als Ressource für linke Kämpfe zu nutzen, andererseits aber das Internet selbst als politisch umkämpftes Terrain zu verstehen und sich in diesem Kampf dazu zu verhalten. Vielmehr wird unsere politische Arbeit selbst als defizitär und anstrengend wahrgenommen. Verschlüsselte Kommunikation mit autonomen Servern scheint nicht als emanzipativ, sondern als lästig angesehen zu werden.

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Montag, Dezember 14, 2015

Breitband in Berlin? “dit globste nücht”

logo_freifunknet.png Stell dir vor es ist 2015 - und in der BimbesreGIERungs Hauptstadt jibet kein flächendeckendes DSL. Breitband für alle? Oder gar Freies WLAN für alle Berliner?! - Nein, die Freifunker können
hier ein Lied von singen. da wird blockiert - an “allen ecken und enden”. Und das schon seit Jahren. Schade das (Berlins) “Bürger” keine “Unternehmen” sind. Den die letztgenannten bekommen nun eine Finanzspritze von 32 Mio. € Nicht nur die Bürger-Ini “DSL nach Pankow” schreibt hier von Zweckentfremdung der Fördermittel. Die Antwort vom Senat zeugt von Chutzpe: “Berlin brauch kein breitband mehr, sind alle rundum gut versorgt”

Ohje…

Mittwoch, November 18, 2015

Permanenter Bürgerkrieg (Erschienen am: 13.11.2015)

BERLIN (Eigener Bericht) - Eine offiziöse Publikation aus dem Umfeld der Bundeswehr betrachtet von vormaligen NS-Offizieren entwickelte antisowjetische Propagandatechniken als Vorbild für heutige psychologische Operationen des Westens gegen Russland. Analog zum Kalten Krieg habe auch der aktuelle Konflikt zwischen Russland und der NATO eine “stark ausgeprägte ideologische Dimension”, erklärt der Autor Uwe Hartmann, der bei den deutschen Streitkräften den Rang eines Obersts bekleidet. Laut Hartmann nutzt die russische Seite die “Freiheiten der offenen westlichen Gesellschaften” aus, um die Menschen dort in ihrem Sinne zu “beeinflussen”. Erklärtes Ziel sei dabei die “Relativierung der Werte von Recht und Freiheit”, das “Säen von Zwietracht” sowie die “Verunsicherung der Bürger”. Um die Russland zugeschriebene Strategie zu kontern, empfiehlt Hartmann den Rekurs auf die Methoden der sogenannten Inneren Führung, die von dem einstigen Hitler-Generalstäbler Wolf Graf von Baudissin erarbeitet wurden. Danach sind sowohl Streitkräfte als auch Gesellschaft für einen “permanenten Bürgerkrieg” zu rüsten. Aufgabe der Führungseliten sei es dabei, die Deutschen von der “Verteidigungswürdigkeit ihres Staates” zu überzeugen und gegen alle “ideologischen Versuchungen” und “propagandistischen Angriffe” zu immunisieren.

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Motto

Es gibt nur noch eine Sache, die du verstehen solltest.

Ich habe mich selbst das Nähen, das Kochen, das Klempnern
und das Schreinern gelehrt, ich kann mir sogar bei Bedarf
selbst auf die Schulter klopfen, nur damit ich niemanden um
etwas bitten muss.

Es gibt nichts, das ich von irgendjemandem brauche, außer
Liebe und Respekt, und wer mir diese beiden Sachen nicht
geben kann, hat keinen Platz in meinem Leben.”

Administration